Streicherklassenfahrt 2007
22.-24. Februar 2007 nach Markneukirchen im Vogtland
Hallo!
Ich bin Judith und war nur wegen meiner Eltern (Ute u. Olaf Adler) mit auf Streicherklassenfahrt.
Es war sehr schön dort und wir haben viel spaß gehabt.
Die Jungs haben wir auch erschreckt indem wir (unser Zimmer) Gespenster gespielt haben.
Zuerst haben wir Briefe an die Jungs geschrieben dann sind wir nachts nach draußen haben noch einen Brief auf die Fensterbank gelegt haben dann ganz laut Huhu geschrien und sind weggerannt.
Natürlich haben wir(als Klasse)auch noch andere schöne dinge gemacht zum Beispiel:
Wir waren bei Shimro im Instrumentenmuseum und im Gerber-Hans-Haus.
Es war wunder SCHÖN!!!!
Gestrichen und geklopft, auf Händen und Füßen unterwegs gewesen – die Streicherklassen haben wieder eines ihrer erlebnisreichen, gemeinsamen Wochenenden hinter sich.
Vom 22. - 24. Februar waren wir auf Streicherklassenfahrt. Unser Ziel war ein Hotel im Wald in der Nähe der Musikstadt Markneukirchen im Vogtland, denn im »Musikwinkel« gibt es für Streicher viel zu sehen und zu erfahren. Der Streichinstrumentenbau hat dort eine lange Tradition. Gute, alte Meisterinstrumente kommen aus Markneukirchen und Umgebung. Aber auch viele unserer neuen, glänzenden, kleinen Schülerinstrumente wurden in Markneukirchen endgefertigt – von der Firma »Shimro« nämlich. Endgefertigt, das bedeutet, dass aus China gelieferte Rohbau – Instrumente (ohne Lack, der Hals noch nicht angeleimt und Kleinteile wie Stimmstock, Steg und Wirbel in Extra – Kästen mitgeschickt) in vielen Arbeitsgängen spielfertig gemacht werden. Bei diesen Arbeitsgängen durften wir einigen der Instrumentenbauer auf die Finger schauen. Danach, im »Gerber-Hans-Haus«, erfuhren wir, wie früher Saiten aus (ziemlich ekligen) Gedärmen hergestellt wurden, und wie man Kolofonium aus Baumharz macht (angeblich haben die Kolofoniummacher da früher sogar reingep ). Nach dem Gang durchs Haus durften wir Geigen- und Bratschendecken mit Feilen und Minihobeln bearbeiten, und dann als Souvenir mit nach Hause nehmen. Später, im Musikinstrumentenmuseum ging es dann um die guten, alten Zeiten, in denen es noch handgefertigte Riesenkontrabässe, Stockgeigen und Instrumente mit kunstvollen Schnitzereien gab.
Geübt haben wir natürlich auch. Und das nicht nur auf unseren Instrumenten: Heide Haupt hat uns begleitet und eine ganze Menge Orff – Instrumente mitgebracht. Das Ergebnis werden wir sicher noch in der Schule vorführen. Und in der Freizeit gab es dank des schönen Wetters und vor allem der tollen Ideen unserer mitgereisten Eltern, interessante Touren durch den Wald.
Selbstverständlich gehört zu einer Streicherklassenfahrt auch immer ein Konzert. Das fand diesmal gleich zu Anfang unserer Reise statt. Im Bad Berkaer Gymnasium legten wir auf der Hinfahrt einen Zwischenstopp ein, um dort beim Abend der offenen Tür die Streicherarbeit an unserer Schule vorzustellen. Viele Leute waren da – und sogar die Zeitung Da konnte das Wochenende ja nur noch schön werden!
05.02.2012















